Hals-Nasen-und Ohrenheilkunde

Die Hals-Nasen-Ohrenheilkunde befasst sich, wie der Name bereits vermuten lässt, mit Erkrankungen des Halses, der Nase und der Ohren. Die HNO der heutigen Zeit blickt mittlerweile auf einen Erfahrungsschatz von zwei Jahrhunderten zurück. Sie ist damit ein vergleichsweise junges Fachgebiet, wenngleich HNO-Erkrankungen bereits seit der Antike behandelt werden. Dabei vereint sie modernste Forschungsergebnisse und Techniken. Die heute zur Verfügung stehenden therapeutischen Optionen umfassen sowohl medikamentöse (konservative) wie operative Vorgehensweisen.

 

Zu den Aufgaben des HNO-Arztes gehört die Vorbeugung, Erkennung, konservative und operative Behandlung, Nachsorge und Rehabilitation von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen, Formveränderungen und Tumoren des Ohres, der Nase, der Nasennebenhöhle, der Mundhöhle, des Pharynx und Larynx und von Funktionsstörungen der Sinnesorgane dieser Regionen sowie von Stimm-, Sprach-, Sprech- und Hörstörungen.

 

Die Therapieformen der HNO sind breit gefächert. Meist lernen Patienten den HNO-Arzt im Rahmen eines Schnupfen und oder einer Erkältung kennen. Dabei stehen dem Arzt sog. konservative Verfahren, also medikamentöse und oder naturheilkundliche Therapien zur Verfügung.

 

Bei vielen anderen Erkrankungen reicht ein konservatives Vorgehen jedoch nicht aus. Die chirurgische Tätigkeit ist daher als eines der wichtigsten Therapiegebiete unserer Disziplin anzusehen. So könnte man HNO-Ärzte durchaus auch als Fachchirurgen des Kopf- und Halsgebietes bezeichnen. Beispiele sind z. B. Operationen an den Mandeln, den Polypen bei Kindern aber auch an der Nase und deren Nebenhöhlen oder an den Ohren.